Motorrad putzen, reinigen, pflegen – schnell und einfach

Warum denn? Das Motorrad läuft doch auch so!

In diesem Blog möchte ich Dir das Motorrad als Fortbewegungsmittel und besonders auch als Reisemöglichkeit vorzeigen. Hierzu gehört natürlich der richtige Umgang und die richtige Pflege der Maschine, welche ja auch sicher und zuverlässig laufen soll.

Es gibt, wie ich finde, nichts schöneres als mit einer blitzblank geputzten Maschine an einem wunderschönen Tag eine Tour zu unternehmen und die Natur zu genießen. Der Gedanke, man kann hinfahren wohin man möchte und es sind keine Grenzen gesetzt, ist einfach herrlich.

Doch bevor wir das tun können, müssen wir das Motorrad mit der hier verbundenen Arbeit, welche aber auch Spaß machen kann, umsorgen.
Bezüglich der Pflege möchte ich in diesem Abschnitt auf die äußerliche Reinigung der Maschine eingehen.

Weitere Bestandteile der Reinigung und Wartung werden in den folgenden Beiträgen noch weiter erläutert.
Zu aller erst möchte ich dir näher bringen, welche Produkte ich selber für Putzen und Pflegen verwende.

Genauso wie im Haushalt ist das Wichtigste beim Putzen und Reinigen zumindest ein Schluck Wasser und ein Lappen.
Doch aufgepasst, nicht einfach einen Putzlappen verwenden der gerade im Eimer liegt, sondern mindestens mal eine Mikrofasertuch für die sorgsame Pflege des Lacks.

Kratzer sind toll, oder etwa nicht?

Bei einigen Fahrzeugen wie Autos kann man bei genauerem Hinsehen erkennen, dass sich ganz feine Kratzer ins Material einarbeiten.
Diesen Fall wollen wir möglichst vermeiden und nehmen daher das spezielle Tuch um die Oberfläche zu schonen und keinen Abrieb zu erzeugen.

Dieser Abrieb oder Kratzer werden auch Schleifspuren genannt und schimmern leider etwas durch wenn man den Lack genauer unter die Lupe nimmt. Auch wenn die Sonneneinstrahlung genau auf diesen trifft –
oder einfach mit einem Licht schräg dagegen halten und Du siehst das Malheur…

Diese Kratzer wiederum können nur durch mühsame Arbeit und der damit verbundene Zeit und teuren Politur entfernt werden.

Das Wasser mische ich mit einem Schuss Spülmittel in einem Eimer, der sehr praktisch und sehr gut zu verstauen ist, nämlich ein zusammenfaltbarer Eimer.
Der Vorteil ist klar: Du kannst ihr problemlos zusammendrücken und irgendwo in eine Schublade packen. Somit brauchst du keinen Platz in einem Schrank verwenden und der Eimer verstaubt auch nicht in irgend einer Ecke. Ich finde dieser Eimer sollte in jedem Haushalt oder Schuppen einen kleinen Platz finden.

 

 

 

 

 

 

MotorradActive Sol Falteimer 10L *

 

Nun ran ans Werk !

Jetzt wird das Motorrad komplett nass gemacht. So lässt sich der Schmutz leichter entfernen. Hierzu eignet sich ein Hochdruckreinger* optimal, da dieser die nötige Kraft besitzt, um groben Schmutz zu entfernen.

Motorrad

Zusätzlich nehme ich eine alte Flasche von z.B. ehemaligem Badreiniger, welche einen Sprühkopf besitzt. Hier wird sehr heißes Wasser mit Spülmittel eingefüllt. Beim Sprühen kommt je nach Aufsatz fast nur Schaum aus der Düse, sodass die Maschine vollständig eingeweicht werden kann. (Es ist eigentlich egal welcher Aufsatz auf der Flasche ist, Hauptsache die Maschine wird gleichmäßig mit dem Spülmittel bedeckt.)

Jetzt kannst Du wiederum mit dem Hochdruckreiniger den aufgebrachten Schaum entfernen. Meistens ist der gröbste Dreck dann schon einmal weggespült.

Erst jetzt wird mit einem Lappen bzw. Mikrofasertuch die Maschine bearbeitet. Vorher sollte man unbedingt die Lappen vom Lack fernhalten, da sonst Kratzer durch kleine Steinchen entstehen könnten.
Am besten schwingst Du das nasse Mikrofasertuch in kreisförmigen Bewegungen. Somit entfernst du auch den feinen Dreck.

Motorrad
AmazonBasics Mikrofaser-Reinigungstücher, 24 Stück*

So, eine zweite Ladung mit Schaum brauchst Du manchmal, um auch den letzten Rest an Dreck zu entfernen. Besonders die Kleinteile sind wichtig. Hier gibt es sogar extra Reiniger. Die Bremsen bei der Gelegenheit mit Reiniger einsprühen .

Motorrad
NIGRIN 74057 Bremsen & Teilereiniger 500 ml*

Zum Schluss solltest Du noch das Motorrad mit einem trockenem Tuch komplett abtrocknen, da sich sonst Kalkflecken niederlegen würden. Danach ab ins Trockene mit dem Bike, bei mir hatte es nämlich an diesem Tag noch geregnet…

Viel Spaß beim Putzen und hoffentlich besserem Wetter als bei mir… Ach ja und viel Spaß mit dem schönsten Teil nach der Arbeit 😉

Jetzt kann die Tour beginnen …

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