Reif für die Insel? Entdecke Teneriffa Teil 4

Der Pico del Teide

An diesem Tag stand der erste große Punkt auf unserer Urlaubsliste. Ein Tagestrip zum Pico del Teide, einem der größten Vulkane der Erde.

Los ging es früh morgens. Von zu Hause aus hatten wir uns noch einen Mietwagen reserviert. Den mussten wir erst noch in Puerto de la Cruz abholen. Nachdem wir das Auto problemlos bekommen haben ging es los Richtung Teide. Die Straße dort hin ist recht abenteuerlich. Leitplanken, wie wir sie in Deutschland kennen, existieren zwar, aber da diese auf Teneriffa nur aus Holz bestehen, sollte man in den Kurven doch ein bisschen aufpassen 😊

Die Straße zum Pico del Teide

Nach 45 Minuten fahrt waren wir dort. Die „Talstation“ der Seilbahn liegt bereits auf 2.356 m Höhe. Die Bahn an sich fährt dann hoch bis auf 3.555 m. Da merkt man schon die Höhenluft… Naja, hat man erst einmal einen Parkplatz gefunden darf man sich in die Warteschlange stellen. Wie auch beim Loro Park kann man die Tickets hier vorher kaufen, allerdings nicht an der Touristen-Info, sondern von zu Hause aus im Internet. Der Vorteil davon ist, dass man sich dann wieder in die „Express-Schlange“ stellen kann. Leider wussten wir das nicht… Das heißt, Ticket vor Ort kaufen und in die „Economy-Schlange einreihen…waren auch nur 2,5 Stunden warten bis wir in die Bahn durften.

Die Bahnfahrt ist wiederum ziemlich cool und mit 8 Minuten auch recht lange. Bei den Preisen gibt es noch einen Unterschied. Fährt man hoch und wieder herunter, kostet das Erwachsenen-Ticket 27€, Kinder 13,50€. Fährt man nur hoch (das haben wir gemacht) oder nur runter (ja, man kann auch hochlaufen und runterfahren 😊), kostet das Ticket logischerweise die Hälfte.

Die Bahn beim Hochfahren zur Bergstation auf 3.555 m Höhe

Das Wandern ist des Müllers Lust

Wie gesagt, wir sind nur hochgefahren und dann runter gelaufen. Oben angekommen war es erst einmal recht frisch und hat sogar ein bisschen geschneit (wir waren im August da). Deswegen: Lange Sachen mitnehmen und vor Allem feste Schuhe! Möchte man ganz hoch auf den Gipfel, muss man sich vorher eine Genehmigung dafür auf der Internetseite des Nationalparks des Teide holen.

Nun ging es los, ab nach unten. Die Landschaft ist superklasse. Man kann von oben sehen wie bei den früheren Ausbrüchen des Vulkans die Lava entlang geflossen ist. Das ist echt beeindruckend. Vor Allem wenn man dann an LKW großen Felsbrocken vorbei läuft und feststellt, dass diese Brocken dort hingeschleudert wurden! Das ist wirklich sehenswert. Achso, auch wenn es nicht danach aussieht, aber die Höhensonne kann Dir einen ganz schönen Sonnenbrand verpassen. Es ist nicht warm, deswegen denkst Du da nicht wirklich drüber nach, aber eincremen ist keine schlechte Idee 😊 (das musste ich selber schmerzlich feststellen…).

Nach 4,5 Stunden bergab mit mehreren kleinen Pausen waren wir endlich wieder am Auto. Weiter ging es dann noch zu einer Felsformation, den Roques de García. Diese Felsen sind nicht weit vom Teile entfernt. Nur ca. 5 Minuten mit dem Auto die Straße weiterfahren und man kann dort wieder parken.

Die Roques de García, ein beliebter Ort für Kletter-begeisterte

Fazit:

Mit der Besichtigung dieser Felsen ging es nun wieder Retour. Der Nationalpark rund um den Tiede ist wirklich unglaublich schön. Du darfst jetzt keine grüne Wunderlandschaft erwarten. Es ist immerhin ein vulkanisches Gebiet, das heißt, hier wächst außer kleineren Büschen und Sträuchern nicht grade viel 😊

Abends ging es nur noch einmal zum Strand und zur ansässigen Cocktail-Bar ein bisschen entspannen und den Sonnenuntergang genießen. Der Tag war richtig klasse!

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