Reif für die Insel? Entdecke Teneriffa Teil 9

Der botanische Garten

Der botanische Garten in Puerto de la Cruz sollte unser letztes Ausflugsziel in unserem Urlaub sein. Da wir am Vortag unser Auto wieder abgeben mussten, konnten wir den Garten nur zu Fuß erreichen. Das war aber auch ok, denn es sind nur ca. 20 Minuten Fußweg von unserem Hotel aus.

Der Eintritt ist sehr günstig. Mit grade einmal 3€ pro Person kannst Du Dich so lange im Garten aufhalten, wie Du möchtest. Das empfehle ich Dir auch. Nur einmal kurz durchlaufen ist Verschwendung. Der Garten (“Jardin Botanico”) ist mit knapp 400.000 Besuchern jährlich eine der top Sehenswürdigkeiten Teneriffas.

Eine von vielen wunderschönen Blüten

Lang ist´s her

Gegründet (kann man das so sagen?) wurde der Garten bereits im Jahre 1790 von dem König Carlos III. Hier sollten die damaligen bekannten Tropenpflanzen der ganzen Welt gesammelt werden.

Tatsächlich sind dort wirklich schöne und seltene Pflanzen zu finden. Aufgrund ihres Alters und der Größe sind diese Pflanzen höchst bewundernswert. Ein kleines Highlight für mich war der sogenannte “Leberwurstbaum” (zu Hessisch: “Lewwerworschtbäämsche”). Den Namen bekam der Baum schließlich durch seine Frucht, die (entfernt) so aussieht wie die Leberwurst aus dem Kühlregal im Supermarkt.

Das sieht dann so aus.

Inzwischen ist der Garten bis auf 20.000 Quadratmeter Fläche gewachsen. Das ist zwar nicht ganz so groß, reicht trotzdem um sich 3 Stunden lang die ganzen Pflanzen anzuschauen. Er soll aber in den kommenden Jahren auf die doppelte Größe ausgebaut werden.

Kleiner Wald? Oder großer Baum?

Das größte was der Garten zu bieten hat ist ein Feigenbaum. Genauer gesagt eine Würgefeige. Dieser Baum beeindruckt vor allem durch eine Vielzahl an Luftwurzeln, die sich innerhalb von 200 Jahren gebildet haben und welche nach und nach zu neuen Stämmen wurden. Deswegen sieht er so aus, als wäre es sein eigener kleiner Wald.

Die Würgefeige. Ganz schön groß, der Baum.

Der Baum selbst hat seinen Ursprung in Australien. Alleine wegen ihm lohnt sich der Besuch des Gartens. Ein weiterer Vorteil des Jardin Botanico ist, dass es an besonders heißen Tagen dort immer sehr angenehm kühl ist. Wir hatten zwar kein Thermometer dabei, aber ich schätze es waren ca. 25°C. Bei sonstigen Temperaturen um die 35°C fast schon kalt.

Fazit:

Der botanische Garten ist sehr schön. Er ist auf mehrere “Themen” aufgeteilt, sodass die Pflanzen nicht wild durcheinander stehen (z. B. gibt es ein Beet mit Bananen und Obstbäumen, dann wieder ein komplett anderes Thema usw.). Durch die 3€ Eintritt ist der Garten sehr günstig.

Da es leider nicht mehr zu sagen gibt, hier noch ein paar Bilder.

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